• Was kann das Handy noch....?

    19.06.2014 by Bertram Eicker

    Cybermobbing ist der allumfassende, hochmoderne Begriff dafür, dass das Handy allgemein schlecht ist.
    Das Smartphone beschleunigt den Infomationsfluss dermaßen, dass Lehrer und Eltern nur noch staunend daneben stehen.
    Da kann schneller gemobbt werden, oder aber genauso schnell kann sich eine Arbeitsgruppe finden, die ein bestimmtes Thema angeht. Sagen wir mal: "Die Strukturen der modernen Demokratie!", um der Diskussion einen Gut-Böse-Charakter zu geben.
    Warum soll der Luxus, schnell an Infomationen zu gelangen, an Schulen verboten werden? Möglicherweise Angst derer, die da nicht mitkommen?

    Solange wir verhindern, dass auf Grund negativen Einflusses moderne Kommunikation benutzt wird, werden wir die positiven Aspekte dessen wohl leider nie kennenlernen.

    Und wo sind eigentlich die Lehrer, die den Schülern das "smartphonen" beibringen?... Wohl eher umgekehrt!
    Schüler können "aus der Hüfte heraus" Antworten zu Themen bringen, die weit über das Schulniveau hinausgehen, wenn man sie denn lässt.
    Das ist kein Abgucken, denn das Schulbuch darf im Unterricht ja auch aufgeschlagen auf dem Tisch liegen.
    Lehrer dürfen sich der Herausforderung stellen, Informationen, die sehr wahrscheinlich aktueller sind als jene, die sie im Studium gelernt haben, zu prüfen, um sie in ihren Unterricht einzubeziehen.

    Und die, die dann da nur am Zocken sind, haben vorher Comics gezeichnet, und die Whatsapper haben sich Zettel unter'm Tisch durchgeschoben.

    Alles sehr ähnlich, nur schneller... sehr viel schneller.